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Warum die Brüder Resch auf Zwillinge bauen

Mühlviertler Baufirma vollzieht zum 110. Geburtstag einen Generationenwechsel

Die Brüder Resch sind schon lange keine Brüder mehr. Genau genommen seit 1983. Damals hat Gerhard Resch mit seiner Frau Heike Resch das Mühlviertler Bauunternehmen übernommen. Und sofort alles geändert, Standorte wie Altenfelden und Hofkirchen zugesperrt. Kommende Woche feiern die Brüder Resch nicht nur 110.Geburtstag. Es findet auch ein Generationswechsel statt. Der 71-jährige Gerhard Resch zieht sich gemeinsam mit Baumeister Josef Pfoser in die zweite Reihe zurück, Sohn Fritz Resch wird die vierte Generation Resch als Eigentümer in der Führung vertreten. Die Geschäftsführung liegt in den Händen von Markus Obermüller und Georg Altendorfer. Dies sei ein weiterer Schritt in der Geschichte des Unternehmens, dessen einzige Konstante die Veränderung sei, sagt Gerhard Resch.

Gegründet hat das Unternehmen der Maurer- und Zimmermeister Franz Xaver Resch in Aigen. In der zweiten Generation führten die Brüder Walter, Siegfried und Gerbert Resch das Unternehmen.

Als Gerhard Resch 1972 ins Unternehmen kam, war es auf Privatbauten, öffentliche Hochbauten und Brücken spezialisiert, in den 1980er- und 1990er-Jahren stand der Kanalbau in ganz Oberösterreich im Mittelpunkt. Jetzt ist Resch für den Industrie- und Gewerbebau und die Rolle als Generalunternehmer bekannt.

Wer mit Gerhard Resch spricht, kann sich schwer vorstellen, dass er einen Gang zurückschaltet. „Unsere Zukunft heißt BIM – Building Information Modelling“, sagt er. Das bedeute, dass von jedem Gebäude ein virtueller Zwilling errichtet wird. An diesem beteiligen sich alle Planer, Architekten und Handwerksfirmen. Dabei können alle Abläufe und Übergaben geplant und viele Dinge auch visualisiert werden. Wenn der virtuelle Zwilling steht, kann mit dem tatsächlichen Bau begonnen werden. „Die Planung dauert vielleicht etwas länger, dafür ist man beim Bau wesentlich schneller“, sagt Gerhard Resch.

Mehr dazu erfahren Sie im beiliegenden Bericht der OÖN
Resch ist auch im Holzbau aktiv, auch auf außergewöhnlichen Baustellen wie beim Linzer Höhenrausch
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